Beruhige den Geist und deine Seele wird zu dir sprechen.
Jade-Meridian-Ritual – Leichtigkeit für Kopf, Nacken und Gesicht
In der chinesischen Medizin ist der Kopf kein isolierter Körperteil – er ist der Treffpunkt aller Yang-Energien. Alle sechs Yang-Meridiane steigen durch den Nacken und die Schultern auf, verteilen sich über Schädel und Gesicht. Wenn dieser Aufstieg stockt – durch Verspannungen, chronischen Druck, endloses Denken – zeigt sich das oft körperlich: schwerer Kopf, Spannung im Nacken, dumpfer Druck hinter den Augen.
Der Punkt Bai Hui am Scheitel (wörtlich: „Treffpunkt der Hundert“) ist der Ort, an dem diese Energie zusammenkommt und sich klärt. Yintang, der Punkt zwischen den Brauen, wird in der ACM mit Intuition, innerem Sehen und der Beruhigung des Geistes verbunden.
Diese Anwendung kombiniert zwei Techniken aus der klassischen chinesischen Medizin:
Shiatsu-Techniken für Nacken, Schultern, Schädel und Gesicht: Halten, Punktdruck, leichte Dehnung.
Gua Sha (刮痧 – „schaben, was stockt“) im Nacken und Gesicht: Mit einem Heilstein aus Rosenquarz oder Jade werden die Meridiane des Nackens und des Gesichts mit sanften, zielgerichteten Strichen begleitet. Im kosmetischen Kontext bekannt – hier aber als echte Meridian-Anwendung gedacht: um Stagnation aufzulösen, Durchblutung zu fördern und das Gewebe zu beleben.
Das Ergebnis: Ein Kopf, der sich leichter anfühlt. Ein Gesicht, das wieder atmet.
Was diese Anwendung so besonders macht
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eine Verbindung aus tiefgehender Entspannung und feiner, präziser Berührung
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hochwertige Öle und ausgewählte Werkzeuge für ein sinnliches Erlebnis
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sichtbare Frische im Gesicht und spürbare Leichtigkeit im gesamten System
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ein Moment der Ruhe – nur für Sie
Ablauf
Die Anwendung beginnt in Bauchlage und endet in Rückenlage.
1. Nacken und Schultern – das Fundament klären
Mit Shiatsu-Techniken werden Nacken und Schultern gelöst: sanfter Druck entlang der Blasen- und Gallenblasenleitbahn, Punktarbeit an GB 20 und GB 21, das bekannte Halten des Nackens auf den Fingerkuppen. Danach werden die Meridiane mit gleichmäßigen Bewegungen der Schabe-Steine weiter gelockert.
2. Schädel und Kopfhaut – die Yang-Bahnen am Haupt
Dann kommt die Kopfhaut: Punktdruck an wichtigen Scheitelpunkten, Schädelrandarbeit, das Halten des gesamten Kopfes. Viele erleben diesen Moment als ungewöhnlich tief – weil Getragenwerden etwas ist, das wir selten erlauben.
3. Gesicht – Gua Sha mit dem Heilstein
Mit einem Stein aus Rosenquarz oder Jade werden die Meridiane des Gesichts Schritt für Schritt begleitet: Kieferlinie, Wangen, Stirn, Augenbrauen. Die Bewegungen sind langsam, gezielt und angenehm. Öl bzw. Massagecreme schützt die Haut – der Stein gleitet weich über die Konturen.
Zum Abschluss: Yintang und Bai Hui – zwei Punkte, die den Geist klären und den Abschluss setzen.
Was sollte ich beachten?
Haare: Da der Kopf behandelt wird, empfiehlt sich keine aufwändige Frisur. Wer möchte, kann mit offenen Haaren kommen oder sie vorher hochstecken.
Gesichtspflege / Make-up: Bitte ohne Make-up kommen oder dieses vorher entfernen. Das Öl bzw. die Massagecreme für die Gua Sha-Anwendung wird von mir aufgetragen.
Schmuck: Bitte Halsketten, Ohrhänger und Ohrstecker ablegen.
Kontaktlinsen: Diese bitte vorher entfernen oder fest sitzende tragen.
Kleidung: Bequem und so, dass Schultern und Nacken gut zugänglich sind. Ein lockeres Shirt oder Hemd ist ideal.
Termine & Anwendungsdauer
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung mit, die nicht einengt, und verzichten Sie möglichst auf Schmuck oder Uhren. Piercings können bleiben, wenn sie nicht stören.
Planen Sie insgesamt rund 75 Minuten für eine Anwendung (45 Minuten reine Anwendungszeit) ein.
Einen entsprechenden Termin können Sie aktuell bei uns nur dienstags oder nach Absprache erhalten.
Eine Reservierung kann eigenständig über unseren Termin-Kalender vorgenommen werden.
Die entsprechende Anwendung befindet sich in der Kategorie „Anwendungen TCM“.
Einen individuellen Termin erhalten Sie auch gerne nach persönlicher Absprache. Richten Sie Ihre Anfrage hierzu bitte an: joachim@manuelles-coaching.de
Häufig gestellte Fragen
Kein Heilversprechen
"Was unterscheidet das von einer klassischen Kopfmassage?"
Eine klassische Kopfmassage arbeitet hauptsächlich mit der Kopfhaut. Hier arbeiten wir entlang der Meridiane – das bedeutet: strukturierte Bahnen, bewusstes Halten, Punktdruck an definierten Stellen. Das Gua Sha am Gesicht und im Nacken ist ein eigenständiger Schritt mit anderen Techniken und Werkzeugen.
"Hinterlässt Gua Sha am Gesicht rote Streifen?"
Nein. Am Gesicht werden sehr sanfte Striche angewendet, die die Haut beleben, aber keine Rötungen (sogenannte „Sha“) hinterlassen. Das ist der Unterschied zur Rückenbehandlung.
"Ist das auch bei empfindlicher Haut geeignet?"
Grundsätzlich ja – bitte informiere mich vorab über bekannte Hauterkrankungen, offene Stellen oder sehr starke Rosacea. Bei Unsicherheit klären wir das kurz vorher.
"Was spüre ich danach?"
Häufig berichten Klient:innen von einem Gefühl der Leichtigkeit im Kopf, einem entspannten Kiefer, oder dem Eindruck, „klarer“ wahrzunehmen. Einige schlafen danach besonders tief.


