Grabe den Brunnen, bevor du durstig bist.
Kernkonzept der TCM
Östliche Weisheit. Westlicher Alltag. Echter Kontakt.
Was wäre, wenn dein Körper schon weiß, was er braucht – und nur jemanden braucht, der wirklich zuhört?
Die Altchinesische Medizin (ACM) ist ein über 2000 Jahre altes System, das den Menschen nicht als Ansammlung von Symptomen, sondern als lebendiges Ganzes betrachtet: Körper, Geist und Seele in ständiger Wechselwirkung. Gesundheit ist kein Zustand, den man besitzt – sie ist ein Gleichgewicht, das sich täglich neu einstellt.
Im Mittelpunkt steht das Konzept des Qi – der Lebensenergie, die auf unsichtbaren Leitbahnen (Meridianen) durch den Körper fließt. Wo dieser Fluss in Bewegung ist, fühlen wir uns lebendig, klar und geerdet. Wo er stockt – durch Stress, Anspannung, alte Muster oder zu wenig Pause – entstehen Schwere, Spannung und das Gefühl, nicht ganz bei sich zu sein.
Was ich bei float Würzburg anbiete, sind Wellness-Anwendungen, die auf diesen Prinzipien aufbauen: achtsam, körpernah und ohne medizinischen Anspruch. Kein Diagnose-Gespräch, keine Nadeltherapie – sondern eine Art von Berührung, die den Körper einlädt, sich selbst zu erinnern.
Ich bin ausgebildet in Shiatsu sowie in klassischer chinesischer Medizin und Akupunktur (nach Dr. Michael Hammes / Dr. Roya Schwarz), bilde mich regelmäßig weiter und bin Mitglied in den Fachverbänden AGTCM und DÄGfA. Das bedeutet: Was du bekommst, hat Tiefe – und einen klaren handwerklichen Hintergrund.
Meine „TCM-Anwendungen“
Alle Anwendungen sind eigenständige Wellness-Formate ohne medizinische Diagnose oder Heilversprechen.
Über mich, Joachim Klühspies
Seit über 30 Jahren beschäftige ich mich mit den japanischen Kampfkünsten und habe zugleich fundierte Ausbildungen in Shiatsu, japanischer Akupunktur und Tuina absolviert. Ergänzend arbeite ich mit Methoden wie Gua Sha oder der Akupressur mit Kristall-Massagestäben.
Mein Hintergrund
- Shiatsu-Ausbildung (1994–1998) an der Freien Akademie für Shiatsu, Würzburg
- Traditionelle Chinesische Medizin & Akupunktur (2012–2020) am Umed Institut, Frankfurt
- Japanische Akupunktur nach Meister Nagano und Kiiko Matsumoto (DAEGfA & TCM-Klinik Steigerwald, Geroldshofen)
- Tuina Anmo – chinesische Massagetechnik
- Intensivkurs Altchinesische Medizin (2022–2025) an der Akademie für altchinesische Medizin, mit Schwerpunkten in Theorie, Praxis und Methoden wie Gua Sha
- Mitglied der DAEGfA und der AGTCM
Häufig gestellte Fragen
Kein Heilversprechen
„Was bewirkt Akupressur im Vergleich zu einer normalen Massage?“
Antwort aus der Praxis: Bei der Akupressur werden gezielt Punkte auf den Meridianen gedrückt, um den Energiefluss (Qi) zu harmonisieren. Es ist eine punktgenaue Arbeit, die oft fernab der schmerzenden Stelle (z. B. am Fuß gegen Kopfschmerz) wirkt.
Wissenschaftliche Erklärung: Akupressurpunkte liegen oft an neuroanatomischen Schlüsselstellen, wie Nervenaustrittspunkten oder Muskel-Sehnen-Übergängen. Der Druck stimuliert die Ausschüttung von Endorphinen und Enkephalinen im Zentralnervensystem, was die Schmerzwahrnehmung blockiert (Gate-Control-Theorie).
„Warum nutzt man beim Schröpfen (Cupping) Unterdruck?“
Antwort aus der Praxis: Das Schröpfen zieht das Gewebe nach oben, statt es (wie bei der Massage) nach unten zu drücken. Das löst tief sitzende Verklebungen, fördert die Durchblutung massiv und wirkt stark entgiftend.
Wissenschaftliche Erklärung: Der Unterdruck dehnt das Bindegewebe und die Faszien, was die Extrazelluläre Matrix (EZM) auflockert. Dies führt zu einer lokalen Extravasation (Austritt kleiner Blutmengen), was als starker Reiz für das Immunsystem wirkt. Die lokale Genexpression von Hämoxygenase-1 wird angeregt, was antientzündlich und antioxidativ wirkt.
„Kann man TCM-Methoden mit moderner Physiotherapie kombinieren?“
Antwort aus der Praxis: Absolut. Wir nutzen TCM oft, um das Nervensystem vorzubereiten. Ein entspanntes Gewebe durch Schröpfen oder Akupressur lässt sich danach viel effektiver physiotherapeutisch mobilisieren oder trainieren.
Wissenschaftliche Erklärung: Dies nutzt Synergien der Neuromodulation. Während die Physiotherapie oft mechanische Defizite behebt, reguliert die TCM das autonome Nervensystem. Diese Kombination verhindert eine „Schutzspannung“ der Muskulatur während der Übungen und beschleunigt die Rekonvaleszenz durch einen verbesserten Zellstoffwechsel.




